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Mal sieht man gern in einen Abgrund
und mal wieder aufs Meer,
es ist alles nur eine Kopfwendung
voneinander entfernt.

(Gottfried Benn)

Als ausgebildeter und approbierter Verhaltenstherapeut verfolge ich in meiner persönlichen therapeutischen Arbeit primär Grundansätze der Verhaltenstherapie, verbunden mit hilfreichen Ansätzen anderer Therapierichtungen, in denen ich mich weitergebildet habe.

Für die meisten Patienten steht im Vordergrund, so rasch wie möglich mit den sie belastenden Symptomen zu Recht zu kommen, so dass Lebensfreude und Leistungsfähigkeit davon nicht mehr (so stark) beeinträchtigt werden. Zunächst wird also der individuelle Leidensdruck mit geeigneten Methoden erst einmal erträglicher gestaltet, wenn er oft auch nicht sofort abgebaut werden kann. Sobald die belastenden Symptome unter Kontrolle sind, ist daran zu arbeiten, möglichen Rückfällen vorzubeugen.

Meist haben psychische bzw. psychisch bedingte körperliche Symptome nämlich Signalfunktion dafür, dass wesentliche Grundbedürfnisse des Organismus in irgendeiner Weise vernachlässigt oder missachtet worden sind; daher ist es erfahrungsgemäß ratsam, die Lebensumstände – oder unseren Umgang mit ihnen – so umzugestalten, dass (neuerliche) Symptome überflüssig werden.

Ein Hauptziel meiner psychotherapeutischen Behandlung ist, dass meine Patientinnen und Patienten letztlich selbst zum Experten für ihre Seele und deren Wechselwirkungen mit ihrem Körper werden; somit können sie künftig kompetent mit den Rückmeldungen der Innenwelt umgehen und sich so auf Dauer weitgehend unabhängig von professioneller Unterstützung machen.